Erster Ansprechpartner bei invasiven Pilzinfektionen

Das vom Robert-Koch-Institut und dem Bundesministerium für Gesundheit berufene Nationale Referenzzentrum für Invasive Pilzinfektionen (NRZMyk) ist Ansprechpartner für Ärzte und Mikrobiologen bei Fragen zur Diagnostik invasiver Pilzinfektionen. Es berät Ärzte aus ganz Deutschland zu allen Aspekten invasiver Pilzinfektionen und führt spezielle diagnostische Verfahren zum Nachweis von Pilzerkrankungen durch. Es kooperiert dabei mit anderen Referenzlabors weltweit. Das NRZMyk ist seit Januar 2014 am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) in Jena angesiedelt. Zu den wesentlichen Aufgaben des NRZMyk gehören die Beratung bei Fragen zur Diagnostik und Therapie invasiver Pilzinfektionen, die Speziesidentifizierung in kulturabhängigen und -unabhängigen Verfahren sowie die genotypische und phänotypische Resistenztestung humanpathogener Pilze. Das NRZMyk greift zudem auf die Ressourcen der Jenaer Mikroorganismensammlung (Jena Microbial Resource Collection – JMRC) zurück, die humanpathogene Pilze für diagnostisch-mykologische Fragestellungen zur Verfügung stellt. Darüber hinaus arbeitet das NRZMyk in enger Kooperation mit assoziierten Partnern – dem Institut für medizinische Mikrobiologie und den Laboratorien der Klinik für Hautkrankheiten des Universitätsklinikums Jena sowie den Molekularbiologischen Laboratorien der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Würzburg. Diese bringen komplementäre Expertisen ein und sind langjährige Kooperationspartner des HKI und der Leiter des NRZMyk in diversen Forschungsprojekten.

Weitere Informationen unter www.nrz-myk.de