Das Leibniz-Institut

Das Leibniz-Institut wurde im Jahr 1992 gegründet.
11 Jahre später wurde es in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen.
Dieses Leibniz-Institut nennt man auch: Hans-Knöll-Institut.
Die Abkürzung dafür ist: HKI.

Leibniz-Institut

Das HKI ist ein sehr bedeutendes Zentrum für die Erforschung neuer Natur-Stoffe.
Natur-Stoff ist ein Begriff aus der Biologie und bezeichnet eine bestimmte Verbindung.
Diese Verbindungen werden von einzelnen Lebewesen gebildet.
Diese winzig-kleinen Lebewesen sind zum Beispiel Pilze oder Bakterien.
Oder auch bestimmte Amöben.

Beispiele für Natur-Stoffe sind zum Beispiel Zucker oder Proteine.
Ein modernes Wort für Natur-Stoff ist: Bio-Molekül.

Ein Krankheits-Erreger

Das HKI erforscht aber nicht nur neue Natur-Stoffe, sondern dort wird auch zu bestimmten Pilzen geforscht.
Die Pilze können die Ursache für bestimmte Krankheiten sein.
Man sagt zu diesen Krankheiten auch: Infektions-Krankheiten.

Die Forscher vom HKI haben ein sehr modernes Labor.
Dort stehen viele sehr gute Geräte drin.
Mit diesen Geräten können sie gut herausfinden, welche Funktionen bestimmte Natur-Stoffe haben.
Am wichtigsten ist den Forschern das Erforschen von neuen Wirk-Stoffen, um Infektions-Krankheiten zu bekämpfen.

Tabletten

Infektions-Krankheiten sind zum Beispiel:
· Starker Durchfall.
· Cholera.
· Hepatitis C.

Ein kranker Mensch

Den Forschern ist es aber auch wichtig zu erforschen, wie Resistenzen bei einem Menschen überwunden werden können.
Das heißt:
Wenn ein Mensch ein bestimmtes Medikament sehr lange einnimmt, dann kann es sein, dass das Medikament gar nicht mehr wirkt.
Man sagt dann auch: Der Krankheits-Erreger ist gegen das Medikament resistent.

Menschen forschen

Um neue und verbesserte Strategien zu entwickeln, müssen die Wissenschaftler immer weiter lernen und forschen.
Zum Beispiel darüber, wie Krankheiten passieren und wie sie sich weiter entwickeln.
Oder wie das menschliche Abwehr-System funktioniert.

Im Mittel-Punkt stehen dabei besondere Pilze.
Diese Pilze haben diese Eigenschaften:
1. Sie lösen Krankheiten aus.
2. Es gibt bisher sehr wenige Medikamente für diese Krankheiten.
3. Man kann diese Pilze nur sehr schwer erkennen.

Bei der Erforschung dieser Pilze arbeiten viele unterschiedliche Wissenschaftler zusammen.
Dabei wollen sie durch spezielle Untersuchungen von Daten eine System-Biologie der Infektion entwickeln.

Einige Forscher

Das heißt:
Alle Ebenen einer Infektion werden betrachtet.
Das sind zum einen die Ebene der Natur-Stoffe, zum anderen aber auch die vielfältige Ebene vom ganzen Körper.

Durch das Betrachten von allen Ebenen einer Infektion kann diese besser untersucht werden.
Und es können Möglichkeiten deutlich gemacht werden, wie der Mensch die Infektion beeinflusst.

Das HKI ist ein wichtiger Ideen-Geber für die Forschungs-Einrichtungen in Jena.
Daher ist es nur selbstverständlich, dass das HKI auch dem Beutenberger Campus Jena angehört.
Der Beutenberger Campus Jena ist das bedeutendste Thüringer Forschungs-Zentrum.

Ein Mensch hat eine Idee

Doch das HKI arbeitet nicht nur mit benachbarten Einrichtungen in Jena zusammen.
Eine besondere Zusammen-Arbeit besteht mit den folgenden Einrichtungen in Jena:
1. Der Friedrich-Schiller-Universität.
2. Dem Universitäts-Klinikum.
3. Der Ernst-Abbe-Fachhoch-Schule.

Eine Schule

Das kann man in vielen unterschiedlichen Forschungs-Projekten.
Und an einer starken Beteiligung von unseren Mitarbeitern als Lehrer an der Universität.
Außerdem möchten wir gute neue Wissenschaftler ausbilden.

Am HKI arbeiten zur Zeit 440 Menschen.
Insgesamt gibt es 5 wissenschaftliche Abteilungen.
Diese Abteilungen sind weiter unterteilt.
Es gibt Nachwuchs-Gruppen und andere Gruppen, die für das gesamte HKI wichtig sind.

Eine Forschungs-Gruppe

Mehrere Forschungs-Gruppen von der Friedrich-Schiller-Universität arbeiten mit dem HKI zusammen.
Sie bilden eine wichtige Verbindung für gemeinsame Forschungs-Projekte.

die-chancengeber.de

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