Mikrobielle Interaktionen als Quelle für neue antiinfektive Wirkstoffe

Die Forschergruppe Miqwi ist in die Struktureinheit Evolution Mikrobieller Interaktionen integriert. Sie befasst sich mit den anwendungsorientierten Teilprojekten zur Identifizierung, Isolierung und Charakterisierung neuer Naturstoffe des Sekundärmetabolismus der Amöben-Mikroorganismen-Interaktion.

Während sich Infektionen erst in den letzten Jahrzehnten zu einem medizinischen Problem entwickelt haben, besteht die Räuber-Beute-Beziehung zwischen Amöben und Mikroorganismen bereits seit mehreren hundert Millionen Jahren. Eine Fragestellung ist daher, anhand welcher Mechanismen die Amöbe sich gegen „unerwünschte“ oder „feindliche“ Bakterien und Pilze wehrt oder sogar deren Wachstum kontrolliert. Hierzu konzentrieren wir uns besonders auf die Identifizierung und Produktion antifungaler Metabolite.

Die Forschergruppe Miqwi wird vom Freistaat Thüringen mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Mitarbeiter

Dr. Falk Hillmann

Leiter

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Tom Lauterbach

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Christin Reimer

Telefon: +49 3641 532-1512 E-Mail: christin.reimer@leibniz-hki.de

Iuliia Ferling

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