Das Leibniz-HKI informiert

über Maßnahmen und Hinweise im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2.

Wichtige Kontakte

Für Ihre Mitteilungen, Anregungen und Fragen zum Thema Corona am Institut hat das Leibniz-HKI folgende E-mail-Adresse eingerichtet: corona@leibniz-hki.de.

Sollten Sie Symptome einer COVID-19-Erkrankung entwickeln, direkte Kontaktperson sein oder aus einem internationalen Risikogebiet zurückkehren, melden Sie sich bitte umgehend beim Gesundheitsamt Jena: (03641 49 22 22, corona@jena.de, digitale Einreiseanmeldung).

Formulare Intranet

Das Infektionsschutzkonzept des LeibnizHKI können Sie im Intranet ("Formulare") einsehen.

Das Leibniz-HKI ist zur Nachverfolgung von Kontakten von allen externen Personen verpflichtet, die sich am Institut aufhalten. Ein Formular zur Erfassung der Kontaktdaten und organisatorische Hinweise finden Sie im Intranet ("Formulare").

Institutsinterne Regelungen

Was passiert, wenn mein Kind wegen des Coronavirus die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule nicht besuchen kann?

Um die während der Kita- und Schulschließung erforderliche Betreuung von Kindern zu gewährleisten, bestehen arbeitgeberseitig grundsätzlich die nachfolgend aufgeführten Möglichkeiten. Eine für den Einzelfall geeignete Lösung wird durch den Leiter der Struktureinheit festgelegt.

  • Ausweitung des Arbeitszeitkorridors vorzugsweise von 06:00 Uhr bis 21:00 Uhr. So kann durch Verlagerung der Arbeitszeit oder Schichtbetrieb die Kinderbetreuung mit dem Partner besser aufgeteilt werten. Das Arbeitszeitgesetz ist bezüglich Höchstarbeitszeit pro Tag und der Pausenzeiten einzuhalten,
  • Teilzeitvereinbarungen zur Verkürzung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit,
  • Homeoffice, wenn dies möglich ist,
  • Abbau von Resturlaub aus dem Jahr 2019 bzw. Inanspruchnahme von Urlaubstagen für das Jahr 2020, bedarfsweise können Vereinbarungen über die Gewährung von halben Urlaubstagen getroffen werden,
  • Inanspruchnahme von unbezahltem Urlaub, hierzu bietet der Gesetzgeber seit dem 30. März 2020 die Möglichkeit, den bei notwendiger Betreuung wegen behördlich angeordneter Kita- oder Schulschließung entstandenen Verdienstausfall auszugleichen. Erstattet werden 67 % des entstandenen Verdienstausfalls, maximal 2.016 EUR monatlich.
  • Sofern das Kind bestätigt an COVID-19 erkrankt ist, sind die obigen Maßgaben für Personen, die in Kontakt mit einem Erkrankten waren, zu beachten. Bei einer sonstigen Erkrankung des Kindes gelten die bekannten Regelungen (vgl. Urlaub, Krankheit, weitere Abwesenheitsgründe – Arbeitsbefreiung wegen Erkrankung eines Kindes).
  • Beschäftigte, die zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, weil die Kinder wegen Anordnungen der Gesundheitsbehörden Betreuungseinrichtungen oder Schulen nicht mehr besuchen sollen bzw. dürfen oder weil die Schule/Betreuungseinrichtung aufgrund des Coronavirus geschlossen wurde, nehmen Kontakt mit der Leiterin/dem Leiter ihrer Struktureinheit auf. Sie/er wird geeignete Maßnahmen treffen, um die Kinderbetreuung mit den Verpflichtungen aus dem Beschäftigungsverhältnis in Einklang zu bringen.
  • Die vorgenannten Regelungen gelten für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Über Änderungen, die vom Gesetzgeber im Rahmen des aktuellen Infektionsgeschehens vorgenommen werden, wird die Belegschaft kurzfristig informiert. Das Leibniz-HKI wird bei der Auslegung der geltenden gesetzlichen Regelungen seinen Ermessensspielraum nutzen und strebt einzelfallbezogene Kulanzlösungen an.

Was passiert, wenn ich unter Quarantäne gestellt werde oder nicht nach Hause reisen kann?

  • Beschäftigte unter Quarantäne in Deutschland (nur wenn vom Gesundheitsamt angeordnet) sind unter Fortzahlung des Gehalts vom Dienst freigestellt.
  • Beschäftigte unter Quarantäne außerhalb Deutschlands (nur aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnung im Sinne von Quarantänemaßnahmen) sind unter Fortzahlung des Gehalts freigestellt.
  • Sind Beschäftigte im Urlaub von Quarantäne-Maßnahmen betroffen, wird der Urlaub ab diesem Zeitpunkt abgebrochen und durch eine Freistellung „ersetzt“.
  • Beschäftigte, denen die Rückreise aus dem Ausland aufgrund sonstiger sicherheitsbehördlicher Anordnungen nicht möglich ist, sind unter Fortzahlung des Gehalts vom Dienst freigestellt. Sofern die Rückreise aus sonstigen Gründen nicht möglich ist, sind die weiteren Schritte mit dem Personalbüro abzustimmen.
  • Eine vom Vorstand veranlasste Schließung des Instituts hat keinen Einfluss auf die Entgeltfortzahlung. Die Zahlung der Gehälter ist technisch sichergestellt.

Was hat eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zu beachten, wenn sie oder er bestätigt an COVID-19 erkrankt?

Erkrankte Beschäftigte melden sich regulär krank. Der Grund einer Arbeitsunfähigkeit ist zwar grundsätzlich Privatsache, aber aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers kann sich ein Anspruch darauf ergeben zu erfahren, ob jemand an COVID-19 erkrankt ist, um Kolleginnen und Kollegen vor einer Ansteckung zu schützen. Bitte helfen Sie mit, die Verbreitung des Virus nach Möglichkeit einzudämmen und legen Sie eine Infektion gegenüber Ihrem Arbeitgeber offen.

Was geschieht mit dem Arbeitsplatz eines Beschäftigten, der bestätigt an COVID-19 erkrankt?

Der Arbeitsplatz des Beschäftigten (Büro, Labor, Werkstatt, etc.) ist sofort nach Kenntnis der bestätigten Erkrankung abzuschließen und eine weitere Nutzung ist untersagt. Dies gilt auch für gemeinschaftlich genutzte Arbeitsplätze wie Gemeinschaftsbüros etc. Vor der Wiederaufnahme der Benutzung muss eine Flächenreinigung mit Desinfektionsmitteln erfolgen. Bitte benachrichtigen Sie hierzu die Beauftragte für Biologische Sicherheit (Dr. Sina Gerbach, sina.gerbach@leibniz-hki.de, 03641 532 1335.

Wichtige Links

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