Zielgerichtete Therapie gegen Pilzinfektionen

Erwin-Schrödinger-Stipendium verstärkt neuen Forschungsansatz

Pharmazeut Thomas Orasch im Labor

Krankheitserregende Pilze verursachen jährlich 1,5 Millionen Todesfälle. Fast die Hälfte dieser Fälle wird durch chronische oder invasive Schimmelpilzinfektionen verursacht. Das renommierte Erwin-Schrödinger-Stipendium des österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) ermöglicht dem Pharmazeuten Thomas Orasch, diesem Problem am Leibniz-HKI auf den Grund zu gehen.

 „Das Forschungsprojekt von Thomas Orasch ist klinisch vielversprechend und befasst sich mit einem ungedeckten medizinischen Bedarf. Wir sind sehr erfreut, ihn am Leibniz-HKI begrüßen zu können. Sein Forschungsprojekt verstärkt erheblich unseren interdisziplinären Forschungsansatz“, so Institutsdirektor Prof. Axel Brakhage.

Der Nachwuchswissenschaftler möchte mit seinem Forschungsprojekt die pharmakologischen Eigenschaften von antimykotischen Substanzen verbessern. Dafür nutzt er sogenannte Nanocontainer, also winzige Behälter auf Kunststoffbasis, die den Wirkstoff im Körper transportieren.

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