Tradition und Moderne

Das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – wurde 1992 gegründet und gehört seit 2003 zur Leibniz-Gemeinschaft.

Wir befassen uns mit der Erforschung von Naturstoffen aus Mikroorganismen und der Infektionsbiologie human-pathogener Pilze. Neu entdeckte Naturstoffe untersuchen wir auf ihre biologische Aktivität und modifizieren sie zielgerichtet für mögliche Anwendungen als Wirkstoffe. Damit setzt das Institut eine reiche Tradition in Jena fort und bringt darüber hinaus moderne Fragestellungen und Forschungsmethoden ein.

Das Leibniz-HKI ist fest in das bedeutendste Thüringer Forschungszentrum, den Beutenberg Campus Jena integriert. Neben der engen Kooperation mit den benachbarten Instituten pflegen wir eine besonders intensive Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Universitätsklinikum Jena und der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena. Dies dokumentiert sich in zahlreichen gemeinsamen Forschungsvorhaben und einer starken Beteiligung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der universitären Lehre.

Am Leibniz-HKI sind gegenwärtig etwa 440 Personen beschäftigt. Um sieben wissenschaftliche Abteilungen gliedern sich weitere Struktureinheiten, darunter unabhängige Nachwuchsgruppen und Querschnittseinrichtungen mit einer integrativen Funktion für das gesamte Institut.

Die Leibniz-Gemeinschaft

Theoria cum praxi: Wissenschaft zum Wohl und Nutzen des Menschen

Das Leibniz-HKI ist eine von 89 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft und gehört der Sektion C – Lebenswissenschaften an. Ganz im Sinne des Namenspatrons Gottfried Wilhelm Leibniz folgt das Leibniz-HKI dessen Leitmotiv Theoria cum praxi und betreibt anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Entwicklung von neuen Technologien, Prozessen und Verfahren; außerdem wissenschaftlichen Informationsaustausch sowie Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Enge Verbindungen pflegt das Leibniz-HKI zu zwei weiteren Leibniz-Instituten in Jena, dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien und dem Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut.