01.09.2019 - 30.11.2019
Universitätsklinikum Jena

Sepsis und Infektion im Spiegel der Kunst

Sepsis wird häufig unterschätzt – jedoch stirbt weltweit ca. alle 4 Sekunden ein Mensch an dieser Erkrankung. Sepsis ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

Doch was bedeutet dieser lebensbedrohliche Zustand, der in vielen Fällen einen langen Aufenthalt auf der Intensivstation notwendig macht, für die Betroffenen? Lässt sich eine Sepsis verhindern und wenn ja, wie? Was ist zum Erkennen und Behandeln einer Sepsis wichtig? Welche Folgen können Infektionskrankheiten für die Menschheit in Zeiten zunehmender Antibiotikaresistenzen haben? Die Ausstellung "Sepsis und Infektion im Spiegel der Kunst" vereint Versuche, diese Fragen mit visuellen Mitteln zu beantworten. Die Künstler und Protagonisten beleuchten die Fragen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Mitteln der Kunst. Ein besonderer Fokus richtet sich dabei auf die Darstellung aus Sicht der Betroffenen: der Überlebenden, aber auch der Angehörigen und des medizinischen Personals.

Jenaer Organisationen und Institutionen aus Forschung und Medizin organisieren jedes Jahr gemeinschaftlich lokale Aktionen zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September. Seit einigen Jahren liegt ein Schwerpunkt der Bemühungen darauf, Sepsis sprichwörtlich „ins Bild zu setzen“. Mit der Ausstellung 2019 widmet sich die Reihe verschiedenen grafischen Herangehensweisen an das Thema Sepsis und Infektion. Das große Ziel ist es, Sepsis bekannter zu machen und die Menschen über diese Erkrankung zu informieren. Und wie sollte das besser gehen als mit Bildern? Bilder, die uns berühren, im Gedächtnis bleiben, uns Geschichten erzählen und uns ein Stück in diese mitnehmen können.

Die Ausstellung kann im Rahmen der "Kunst in der Magistrale" von September 2019 bis Ende November 2019 am Universitätsklinikum Jena, Lobeda, besucht werden.

Die folgenden Seiten zeigen Ausschnitte der gezeigten Arbeiten und stellen einige der beteiligten Künstler vor.

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