Wir erforschen, entwickeln und optimieren biotechnologische Prozesse

Die Forschungsarbeiten des Biotechnikum nehmen die Entwicklung und Optimierung mikrobieller Fermentationsprozesse einschließlich der Stammoptimierung in den Fokus. Das Biotechnikum bietet im deutschsprachigen akademischen Bereich einzigartige Möglichkeiten ein weites Spektrum von Mikroorganismen (Bakterien, niedere und höhere Pilze, gentechnisch veränderte Organismen der Risikogruppen 1 und 2) vom Picoliter Tropfen über die Mikrotiterplatte und den Schüttelkolben bis zum Pilotmaßstab von 4,5 m³ Brutovolumen zu kultivieren. Für die dabei gebildeten Naturstoffe, Proteine und Biopolymere stehen alle erforderlichen analytischen Prozesse, Reinigungsverfahren und die dazu benötigten technischen Ausrüstungen zur Verfügung, um diese als Reinsubstanz zu gewinnen. Wir haben umfangreiche Erfahrungen bei der Kultivierung von Mikroorganismen im Chemostaten, unter anaeroben Fermentationsbedingungen sowie in Fed-Batch- und Hochzelldichtefermentationen. Die Etablierung einer mikrofluidischen Plattform für das Ultrahigh-Throughput Screening nach Naturstoffen und Enzymen und die Integration mit der Bioelektrochemie sind Beispiele für die Entwicklung innovativer Technologien. Das Biotechnikum arbeitet intensiv mit den Forschungsabteilungen des Leibniz-HKI sowie Gruppen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena zusammen.

Team

Miriam Agler-Rosenbaum
Abteilungsleiterin
Lars Regestein
Stellvertretender Abteilungsleiter

Publikationen

Berger C, Rückert C, Blom J, Rabaey K, Kalinowski J, Rosenbaum MA (2021) Estimation of pathogenic potential of an environmental Pseudomonas aeruginosa isolate using comparative genomics. Sci Rep 11(1), 1370.
Chukwubuikem A, Berger C, Mady A, Rosenbaum MA (2021) Role of phenazine-enzyme physiology for current generation in a bioelectrochemical system. Microb Biotechnol 14(4), 1613-1626.
Kästner B, Hengoju S, Svensson CM, Figge MT, Rosenbaum MA (2021) Mit Tropfenmikrofluidik zu Hochgeschwindigkeits-Biotechnologie. BIOspektrum 27(3), 260-262. (Review)